Angst ist nicht immer als Angst erkennbar
Angst kann sehr eindeutig sein. Manche Menschen haben Angst zu fliegen, allein im Dunkeln zu sein, vor bestimmten Situationen zu sprechen oder schwer krank zu werden. Sie spüren die Angst unmittelbar – als Unruhe, Anspannung, Herzklopfen, Enge oder den starken Wunsch, einer Situation möglichst aus dem Weg zu gehen.
Aber Angst zeigt sich nicht immer so deutlich.
Ich bin Axel Pagel, Heilpraktiker für Psychotherapie mit eigener Praxis in Köln.
Seit über zehn Jahren begleite ich Menschen in anspruchsvollen Lebens- und Arbeitssituationen – dort, wo Verantwortung getragen wird, aber innerlich etwas feststeckt. Genau dieses Feststecken nenne ich die innere Bremse.
Wenn Angst sich versteckt: Kontrolle, Vermeidung, Perfektionismus
Manchmal steckt sie eher im Hintergrund. Dann fühlt sie sich vielleicht gar nicht wie Angst an. Stattdessen wird viel nachgedacht, kontrolliert oder abgesichert. Entscheidungen werden immer wieder hinterfragt. Bestimmte Situationen werden vermieden oder aufgeschoben. Man versucht, möglichst nichts falsch zu machen, niemanden zu enttäuschen oder alles im Griff zu behalten.
Wenn Angst wie Funktionieren aussieht
Auch ständiges Funktionieren kann mit Angst verbunden sein.
Manche Menschen merken zum Beispiel, dass sie in bestimmten Situationen plötzlich unsicher werden, obwohl sie eigentlich genau wissen, was sie tun möchten. Sie ziehen sich zurück, passen sich stärker an, verlieren ihre Klarheit oder beschäftigen sich so sehr damit, was andere denken könnten, dass sie kaum noch wahrnehmen, was für sie selbst eigentlich stimmt.
Oft sind diese Reaktionen über lange Zeit entstanden und irgendwann selbstverständlich geworden. Man kennt sich gar nicht anders.
Wie ich in der Psychotherapie mit Angst arbeite
In der Psychotherapie geht es für mich deshalb nicht nur darum, die Angst zu erklären oder möglichst schnell wegzubekommen. Zunächst interessiert mich, wie sie sich bei einem Menschen ganz konkret zeigt: Was passiert in bestimmten Situationen? Was wird vermieden? Wo entsteht Druck? Wann geht der Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen, zur eigenen Sicherheit oder zur eigenen Handlungsfähigkeit verloren?
Von dort aus schauen wir gemeinsam, was sich verändern kann.
Das kann bedeuten, eine konkrete Angst Schritt für Schritt besser bewältigen zu können. Es kann aber auch darum gehen, weniger kontrollieren zu müssen, Entscheidungen freier zu treffen, sich klarer abzugrenzen oder in Situationen, die bisher verunsichert haben, mehr bei sich bleiben zu können.
Nicht jede Angst muss verschwinden.
Aber sie muss auch nicht länger bestimmen, wie Du lebst, Entscheidungen triffst oder handelst.
Wiederkehrende Ängste, innere Belastungen oder tiefere Themen bremsen Dich immer wieder aus?
So kann ich Dich unterstützen
Hast Du ein klar umrissenes Thema, für das Du gezielte Unterstützung suchst? Dann schau Dir gerne mein Coaching an.
Willst Du wissen, wie ich arbeite und wie ich zu diesem Ansatz gekommen bin? Mehr dazu auf der Seite Über mich.